Heart Failure Unit (HFU)

 
Die Medizinische Klinik I (Kardiologie) des Marien Hospitals Papenburg Aschendorf ist Heart-Failure-Unit-Schwerpunktklinik (HFU) und wurde von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK) und der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie e.V. (DGTHG) zertifiziert. „Heart Failure“ ist dabei die englische Bezeichnung für Herzschwäche. Ziel ist es, dem Patienten mit Herzinsuffizienz optimale Behandlungsmöglichkeiten zu bieten – sowohl in akuten und chronischen Fällen.

 

Chefarzt Prof. Dr.  med. Christian Wende weist die Zusatzqualifikation Herzinsuffizienz für spezialisierte kardiologische Kompetenzen in der Herzinsuffizienz in Deutschland auf. Ausgestellt wird diese ebenfalls von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz-
und Kreislaufforschung e.V.

Die akute und chronische Herzinsuffizienz sind mit einer hohen Morbidität und Mortalität verbunden. Trotz jüngster Erfolge in der Therapie nimmt die Prävalenz weiter zu, und eine Herzinsuffizienz
ist mittlerweile der häufigste Grund für eine Krankenhausaufnahme in Deutschland. Das Curriculum Herzinsuffizienz, welches auf einem Vorschlag der Heart Failure Association (HFA) der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie aufbaut, soll es Kardiologen ermöglichen, ihre Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten auf dem Gebiet der Herzinsuffizienz zu vertiefen. 


Zertifizierung

Die HFU-Schwerpunktklinik verfügt über vier speziell eingerichtete Überwachungsplätze, die über eine zentrale Überwachungseinheit kontrolliert werden und der Patient somit optimal nach seinen Bedürfnissen versorgt wird. Dies ist vergleichbar mit einer Intermediate Care Versorgung, auf der eine engmaschige Überwachung der Patienten gewährleistet ist.

Die therapeutischen Möglichkeiten reichen von einer medikamentösen Therapie, über die Device-Therapie (Implantation von Herzschrittmachern oder Defibrillatoren), bis hin zu Unterstützungssystemen wie die kleinste Herzpumpe (Impella-Pumpe), die für eine zeitweise Entlastung des Herzens sorgt. Das Therapieverfahren CARILLON® Mitral Contour System wird ebenfalls angewandt. Es handelt sich um ein Katheterverfahren, das nach dem Einsetzen einer Klammer in die Herzvene die Überdehnung des Mitralklappenrings verringert und damit die funktionelle Mitralklappenundichtigkeit (bedingt durch eine krankhafte Vergrößerung des Herzens) reduziert.

Im individuellen Bedarfsfall ist das Marien Hospital im Heart-Failure-Netzwerk fest verankert. Im „Heart-Team“ der Netzwerkpartner wird gemeinsam darüber entschieden, welche Strategie für den Patienten am sinnvollsten ist. Das Marien Hospital steht in engem Austausch mit universitären überregionalen Zentren, die je nach Patientenfall auch ein Kunstherz implantieren oder im Extremfall eine Herztransplantation durchführen können.

Die Pressemitteilung zur Re-Zertifizierung bis 2022 lesen Sie hier.

 

 

 

 

 
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