Untersuchungen

Ultraschalldiagnostik

Für die Ultraschalldiagnostik steht uns ein besonders hoch auflösendes Gerät zur Verfügung. In Absprache mit den niedergelassenen Frauenärzten können wir folgende spezielle Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft anbieten:

  • Nachweis oder Ausschluss von Mehrlingsschwangerschaften oder Eileiterschwangerschaften
  • Kontrolle des kindlichen Wachstums sowie Lage und Struktur des Mutterkuchens (Plazenta)
  • Messung der Fruchtwassermenge
  • Messung der Gebärmutterhalslänge bei Frühgeburtsbestrebungen
  • Ausschluss von Fehlbildungen (pränatale Diagnostik) bei normalen und Risikoschwangerschaften.

Zwischen der 20. und 24. Schwangerschaftswoche wird neben der Größe des Kindes die regelrechte Anlage aller Organe kontrolliert. Dadurch ist es möglich, auch Hinweise auf Chromosomenstörungen, z.B. Down-Syndrom, oder schwerwiegende Erkrankungen, wie z.B. Herzfehler, zu gewinnen.

 

Fehlbildungsausschluss

Bereits in der 10. bis 13. Schwangerschaftswoche kann man Hinweise auf Chromosomen-Störungen oder Herzerkrankungen erhalten. Neben der Beurteilung von Größe und Körperumrissform ist die so genannte verdickte Nackenfalte, die sich nur zu diesem Zeitpunkt zeigt, von entscheidender Bedeutung. So kann zu einem frühen Zeitpunkt über eine Fruchtwasserpunktion (Amniocentese) beraten werden.

 

Fruchtwasserpunktion

Mit der Fruchtwasserpunktion, die ab der 14. Schwangerschaftswoche risikoarm durchgeführt werden kann, lassen sich Chromosomenstörungen und Fehlbildungen am zentralen Nervensystem feststellen. Dabei wird unter Ultraschallkontrolle eine feine Nadel durch die Bauchdecke in die Gebärmutter eingeführt und Fruchtwasser entnommen. Das Risiko, eine Fehlgeburt zu erleiden, beträgt 1:200. Normalerweise dauert es etwa zehn Tage bis das endgültige Ergebnis dieses Testes vorliegt. In besonderen Fällen kann ein Schnelltest innerhalb von zwei Tagen zu einem Ergebnis führen.

Der Vorteil des frühen Fehlbildungsscreenings zwischen der 10. und 13. Woche ist eine Risikoabschätzung, nach der man sich für oder gegen eine Fruchtwasseruntersuchung entscheiden kann.

 

Doppleruntersuchung

Wir setzen in unserer Abteilung die Dopplersonographie seit vielen Jahren ein. Hierbei kann die Blutversorgung von Mutter und Kind risikoarm und effektiv kontrolliert werden. Bei bestimmten Schwangerschaftserkrankungen, wie z.B. erhöhter Blutdruck oder Zuckererkrankung, sowie bei Risiko-Schwangerschaften, wie z.B. bei Mehrlingen, können Risiken für die Gesundheit oder das Leben des ungeborenen Kindes frühzeitig erkannt werden.

 

Blutuntersuchungen

Seit kurzer Zeit gibt es die Möglichkeit, auch über einfache Blutuntersuchungen bestimmte Erkrankungen des Kindes auszuschließen oder zu erfassen. Dies ist über uns möglich, wird aber noch nicht automatisch von den Kassen übernommen. Sprechen Sie uns gern an.

 

 

 
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