27.08.2026

Verabschiedung aus der Krankenhausseelsorge im Marien Hospital Papenburg Aschendorf

Nach 23 Jahren in der Krankenhausseelsorge ist Wilfried Nee in den Ruhestand verabschiedet worden. Seit 2003 war er als katholischer Krankenhausseelsorger für Patienten, Angehörige und Mitarbeiter da.

Feierlich Verabschiedung in der Krankenhauskapelle (v.l.): Ansgar Veer, Geschäftsführer des Marien Hospitals und Hauptgeschäftsführer der St. Bonifatius Hospitalgesellschaft, Dietmar Vogt, Evangelischer Krankenhausseelsorger im Marien Hospital, Wilfried Nee und seine Ehefrau Anne Nee, Valentin Wieczorek, Diözesanbeauftragter für die katholische Krankenhausseelsorge im Bistum Osnabrück sowie Pfarrer Günter Bültel, Vorsitzender der Stiftung Marienhospital Papenburg-Aschendorf.


Sein beruflicher Weg führte ihn über Glückstadt, Emden und Osnabrück nach Papenburg. Neben seiner Tätigkeit im Marien Hospital war Wilfried Nee als Pastoralreferent in der Kirchengemeinde St. Michael tätig, zuletzt im Pfarreienverbund Aschendorf-Papenburg mit den Pfarreien St. Amandus, St. Antonius und St. Michael. Damit war er über viele Jahre nicht nur in der Krankenhausseelsorge aktiv, sondern zugleich fest im kirchlichen Leben in Papenburg und Umgebung verwurzelt. Insgesamt war er 37 Jahre im Bistum Osnabrück beschäftigt.

Krankenhausseelsorge bedeutet weit mehr als Gespräche zu führen oder Gottesdienste zu feiern: „Wir haben gemeinsam das Leben gefeiert – bei Geburten und Genesungen. Aber wir haben auch Tränen geteilt, wenn plötzliche Diagnosen, Ängste oder die Erfahrung, dass das Leben endlich ist, Menschen getroffen haben. Ich habe die Zusammenarbeit mit Wilfried Nee immer sehr geschätzt. Wir waren ein tolles Team. Für seinen neuen Lebensabschnitt wünsche ich ihm Gottes Segen“, so Dietmar Vogt, evangelischer Krankenhausseelsorger im Marien Hospital.

Ein weiterer Schwerpunkt seines Engagements lag im Klinischen Ethikkomitee. Dort brachte er sich nicht nur als Mitglied ein, sondern übernahm auch als Sprecher Verantwortung. 2015 absolvierte Nee zudem eine Weiterbildung zum Palliativseelsorger. Insbesondere die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen gehörte zu den anspruchsvollen Aufgaben seiner Tätigkeit.

„Sie waren als Seelsorger ein aufmerksamer Zuhörer, haben Mut gemacht, getröstet und den Glauben als Quelle der Hoffnung angeboten. Sie haben uns immer wieder daran erinnert, dass hinter jeder Diagnose, hinter jedem Beruf und hinter jedem Arbeitsplatz eine persönliche Geschichte und ein individuelles Schicksal stehen – unabhängig von Konfession, Religion oder persönlicher Weltanschauung. Im Namen all der Menschen, denen Sie hier begegnet sind, möchten wir heute von Herzen Danke sagen“, würdigte Ansgar Veer, Geschäftsführer des Marien Hospitals und Hauptgeschäftsführer der St. Bonifatius Hospitalgesellschaft, zu der das Marien Hospital gehört, das langjährige Wirken von Wilfried Nee.

Auch Valentin Wieczorek, Diözesanbeauftragter für die Krankenhausseelsorge im Bistum Osnabrück, schätzt Nee für seinen langjährigen Einsatz: „Wilfried Nee hat die Krankenhausseelsorge über mehr als zwei Jahrzehnte mit großer Verlässlichkeit, Menschlichkeit und fachlicher Kompetenz gestaltet. Er war für viele Menschen ein wichtiger Begleiter in Zeiten, in denen Worte fehlen und das Leben besonders fragil wird. Für seinen langjährigen Dienst und sein großes Engagement gilt ihm unser herzlicher Dank.“

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