16.02.2026
Marien Hospital in Papenburg initiiert Netzwerktreffen zum Katastrophenschutz in der Stadt Papenburg
Gemeinsame Vorbereitung auf mögliche außergewöhnliche Gefahrenlagen in Papenburg: Bestehende Notfallkonzepte werden zu einem stadtweiten Katastrophenschutzplan zusammengeführt.

Um die Zusammenarbeit im Katastrophenfall weiter zu intensivieren, hat das Marien Hospital Papenburg Aschendorf ein organisationsübergreifendes Netzwerktreffen zum Katastrophenschutz initiiert. Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Papenburg, der Polizei, des Rettungsdienstes sowie der Feuerwehr kamen auf Einladung des Krankenhauses zusammen.
Alle beteiligten Organisationen verfügen bereits über eigene Einsatz- und Notfallpläne. Ziel des Treffens war es, diese bestehenden Konzepte miteinander abzugleichen und zu einem gemeinsamen, abgestimmten Vorgehen weiterzuentwickeln. Im Fokus standen dabei insbesondere mögliche Szenarien eines Massenanfalls von Verletzten, etwa infolge eines Amoklaufs, einer Bombendrohung bei Großveranstaltungen oder vergleichbarer Schadenslagen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Kommunikation im Ernstfall. Dabei wurde erörtert, wie Informationen schnell, eindeutig und zuverlässig zwischen den Einsatzkräften vor Ort und dem Krankenhaus ausgetauscht werden können, um eine koordinierte Versorgung der Betroffenen sicherzustellen.
„Die Notaufnahme ist im Katastrophenfall eine zentrale Schnittstelle. Entscheidend ist, dass die jeweiligen Einsatz- und Alarmierungspläne ineinandergreifen und wir frühzeitig wissen, womit wir rechnen müssen“, erklärt Sabrina Sanders, Organisatorische Leitung der Notaufnahme im Marien Hospital.
Auch aus medizinischer Sicht wurde die Bedeutung der gemeinsamen Planung hervorgehoben: „Bei einem Massenanfall von Verletzten kommt es auf klare Strukturen, abgestimmte Abläufe und kurze Entscheidungswege an. Das Zusammenführen der einzelnen Pläne ist ein wesentlicher Schritt, um im Ernstfall schnell und effizient handeln zu können“, betont Dr. Thomas Klapperich, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im Marien Hospital.
Langfristiges Ziel der Initiative ist die Erstellung eines ganzheitlichen Katastrophenschutzplans für die Stadt Papenburg, der alle relevanten Akteure einbindet und regelmäßig überprüft wird. Das Krankenhaus Papenburg versteht sich dabei als aktiver Partner innerhalb der städtischen Gefahrenabwehr und wird den begonnenen Austausch weiter fortführen.
Weitere Treffen und auch eine Übung sind bereits geplant, um die Sicherheit der Bevölkerung in Papenburg nachhaltig zu stärken und zu gewährleisten.


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