Chest Pain Unit des Marien Hospitals erneut zertifiziert
Ausgezeichnete Arbeit leistet das kardiologische und notfallmedizinische Team in der Einheit für Patienten mit Brustschmerzen (Chest Pain Unit) im Papenburger Krankenhaus

Freuen sich über die erneute Zertifizierung in der Notfallversorgung (v.L): Rodrigue Nemzou, Ärztlicher Leiter Notaufnahme, Sabrina Sanders, Organisatorische Leitung Notaufnahme, Dr. med. Maximilian Wende, Oberarzt Kardiologie und Leiter Herzkatheterlabor und Priv.-Doz. Dr. med. Rudin Pistulli, Chefarzt der Kardiologie.
Starke stechende Schmerzen in der Brust, Engegefühl, heftiger Druck im Brustkorb, Schweißausbrüche und Atemnot – all das können Symptome eines Herzinfarktes sein. In solchen Fällen zählt jede Sekunde, um dauerhafte Schäden des Herzmuskels zu verhindern. Die Chest Pain Unit (CPU) im Marien Hospital Papenburg Aschendorf bietet für diese Notfälle eine speziell strukturierte und hochqualifizierte Anlaufstelle. Die „Deutsche Gesellschaft für Kardiologie“ (DGK) hat die CPU nach der Erstzertifizierung im Jahr 2017 nun erneut bis 2030 ausgezeichnet.
Die CPU ist rund um die Uhr in die Abläufe der Notfallversorgung integriert und dient der unmittelbaren Überwachung aller lebenswichtigen Funktionen von Brustschmerzpatientinnen und –patienten - von der Diagnostik bis zur Einleitung der Behandlung. Der Auditor der DGK überprüfte bereits zum dritten Mal Prozesse, Strukturen und Abläufe innerhalb der CPU. Dazu gehörten Gespräche mit den verantwortlichen Ärztinnen und Ärzten sowie die Nachverfolgung der Patientenwege vom Eintreffen des Rettungsdienstes bis in den Behandlungsraum. Zudem testete er die Alarm- und Einsatzbereitschaft des gesamten Teams. Sein Fazit fiel ausgesprochen positiv aus.
„Die erneute Zertifizierung verdeutlicht, dass wir unseren Patientinnen und Patienten eine Notfallversorgung auf höchstem Niveau bieten – basierend auf internationalen Standards und klar definierten Prozessabläufen“, betont Priv.-Doz. Dr. med. Rudin Pistulli, Chefarzt der Kardiologie.
Im Herzkatheterlabor stehen zwei moderne Messplätze zur Verfügung, um lebensbedrohliche Herzereignisse jederzeit einschätzen und bei akuten Herzinfarkten verschlossene Gefäße schnell wieder eröffnen zu können. „Unser Ziel ist es, das Risiko schwerwiegender Komplikationen, wie einen erneuten Herzinfarkt oder einen Schlaganfall, deutlich zu senken“, erklärt Priv.-Doz. Dr. med. Rudin Pistulli. Ein eingespieltes Team sei dafür unverzichtbar: „Bei zeitkritischen Notfällen zählt jeder Handgriff.“
Auch Sabrina Sanders, organisatorische Leitung der Notaufnahme, unterstreicht die Bedeutung des Zusammenspiels aller Beteiligten: „Unsere CPU hat uns fachlich wie organisatorisch weitergebracht. Durch klare Strukturen überlassen wir in Notfallsituationen nichts dem Zufall und können die sichere medizinische Versorgung jederzeit gewährleisten.“
Geschäftsführerin Veronika von Manowski würdigt die Leistung des gesamten Teams der Notaufnahme und der Kardiologie: „Die erfolgreiche Rezertifizierung der Chest Pain Unit ist ein bedeutender Erfolg und bestätigt das hohe Engagement aller Mitarbeitenden. Darauf können wir sehr stolz sein.“


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