25.08.2026
400. Geburt im Marien Hospital Papenburg Aschendorf
Merle und Joshua Pahl aus Rhauderfehn freuen sich über die Geburt ihrer Tochter Malia

400. Geburt im Marien Hospital Papenburg Aschendorf: Bushra Al Qatan, Assistenzärztin Gynäkologie und Geburtshilfe, Sandra Lauenstein, Hebamme, Frencije Selmanaj, Chefärztin Pädiatrie, Dr. Si Tuan Truong, Chefarzt Gynäkologie und Geburtshilfe und Carina Dreesmann, Pflegefachfrau Station 3.
Malia ist in der 35. Schwangerschaftswoche geboren und ist damit ein sogenanntes spätes Frühgeborenes. „Malia ist wohlauf und wir sind sehr glücklich“, erzählt die Mutter Merle Pahl. „Wir fühlen uns hier sehr gut aufgehoben. Man wird herzlich aufgenommen und gut betreut“, ergänzt Vater Joshua Pahl. Auch die beiden großen Brüder Lian und Nelio im Alter von zwei und vier Jahren durften ihre kleine Schwester bereits kennenlernen.
Dass die Familie zum dritten Mal auf die Geburtshilfe des Hauses vertraut hat, freut das Team besonders. „Vertrauen ist gerade bei der Geburt etwas sehr Wertvolles. Dass wir die Familie nun schon zum dritten Mal begleiten durften, ist für uns eine schöne Bestätigung unserer Arbeit“, sagt Dr. Si Tuan Truong, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe.
Die Geburtshilfe des Marien Hospitals ist auf die Betreuung von Geburten ab der 32. Schwangerschaftswoche ausgerichtet. „Kinder, die in der 34. oder 35. Schwangerschaftswoche geboren werden, sind zwar häufig schon erstaunlich fit, dennoch können beispielsweise die Anpassung an das Leben außerhalb des Mutterleibs, die Temperaturregulation oder das Trinken noch etwas mehr Unterstützung erfordern“, erklärt Frencije Selmanaj, Chefärztin der Kinderklinik. „Deshalb schauen wir bei diesen Neugeborenen besonders genau hin und begleiten sie entsprechend ihrem individuellen Bedarf.“
Ein wichtiger Bestandteil der Geburtshilfe ist darüber hinaus die Eltern-Kind-Station, auf der Mütter und ihre Neugeborenen gemeinsam betreut werden. Das Konzept setzt deshalb bewusst darauf, medizinische Versorgung und die Nähe zwischen Eltern und Kind miteinander zu verbinden. Möglichkeiten wie Bonding (Haut-zu-Haut-Kontakt) können dabei eine wichtige Rolle spielen und die besondere Bindung zwischen Eltern und ihrem Neugeborenen von Anfang an stärken. Gerade für ein Frühgeborenes ist die Nähe zu den Eltern besonders wichtig.
Mit der 400. Geburt ist damit nicht nur ein schöner Meilenstein erreicht – sondern auch eine ganz persönliche Familiengeschichte verbunden. Für Malia und ihre Familie geht es nun gemeinsam mit den beiden großen Brüdern nach Hause.


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