17.10.2018
Neuer Elterntrainingskurs startet am Marien Hospital
Anmeldung zum Unterstützungsprogramm für Eltern früh- und reifgeborener Kinder ab sofort möglich
Für die Gruppe der frühgeborenen Kinder besteht ein deutlich erhöhtes Risiko für spätere Störungen der Aufmerksamkeit und der Selbstregulation beispielsweise beim späteren Lernen in der Schulzeit. Um den Eltern frühzeitige Hilfestellung zu geben, bietet das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) im Marien Hospital Papenburg Aschendorf einen Elterntrainingskurs an. Hier lernen die Eltern, wie sie ihr zweijähriges Kind unterstützen können und feinfühlig agieren. Es handelt sich um ein Präventivangebot.
„Die Eltern bekommen auch Anregungen für Aufgaben im Alltag, die dann in der Gruppe besprochen werden können", sagt Ergotherapeutin Gisela Hanneken. Ziel ist es, den Eltern nahe zu bringen, wie sie die Aufmerksamkeit, Selbstregulation und kognitive Entwicklung der Kinder spielerisch fördern können.
Der erste Kurs startete bereits im September. Nun sind wieder freie Plätze in einem neuen Kurs verfügbar, der noch in diesem Jahr starten soll. Es handelt sich um ein reines Elterntraining ohne Kinder. Der Kurs umfasst vier Termine (je drei Stunden) im wöchentlichen Rhythmus. Die Anmeldung zum Elterntrainingskurs erfolgt zu den Sprechzeiten des SPZ unter 04961 93-1384.
Das SPZ bietet das Präventionsprogramm für Eltern früh- und reifgeborener Kinder namens FILU-F im Rahmen des niedersächsischen Nachsorgeprojektes der Zweijahresuntersuchung der Frühgeborenen an. FILU-F steht für „Feinfühlige Interaktionsgestaltung und Gestaltung von Lernumgebungen im Elternhaus – Frühgeborenenmodul" und ist ein Kooperationsprojekt des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg und des Instituts für Bildungswissenschaft der Universität Heidelberg.


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Akademie St. Franziskus
