Ein Querschnitt von Farben, Strukturen und Perspektiven

Neue Kunstausstellung im Marien Hospital eröffnet – Papenburger Fotokreis stellt bis Ende Februar aus

Freuen sich über die neue Ausstellung im Foyer des Marien Hospitals: (von links) die Fotografen Albert Kruse, Peter Bösken, Uschi Gertz-Wellmann, Heino Gertz, Enrico Miehlke, Joachim Feldmann und Tanja Henschel, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Marien Hospital. Es fehlt Dorothee Schade.

Mehrere Jungen stehen mit dem Rücken zum Betrachter an einem Süßigkeitenstand. Ihre Vorfreude und Erwartung auf Bonbons und Süßes lässt sich auch ohne die gezeigten Gesichter der Kinder sofort erkennen.

Die Fotografie ist nur eine von 35 „Best of"-Bildern, die vom Papenburger Fotokreis im Eingangsbereich des Marien Hospitals Papenburg Aschendorf ausgestellt werden. Bei den Aufnahmen gehe es darum, eine Geschichte zu erzählen, erklärt Heino Gertz vom Fotokreis. „Es geht um Farben, darum besondere Blickwinkel einzunehmen und grafische Strukturen sowie Perspektiven", umreißt er die Bandbreite der Ausstellung.

Besonderer Schwerpunkt liegt dabei auch auf die ganz unterschiedlichen Motive – Eine Landschaftsaufnahme, in der Wiesen und Felder durch das Sonnenlicht eine feine und detaillierte Struktur erhalten, eine Frauengruppe, die sich am Strand sonnt und plaudert oder Detailaufnahmen von einem roten Fahrrad. Zu sehen sind folglich Landschaftsfotografien, Bilder von Menschen im Alltag, Möwen, Strukturen, verschiedene Objekte in der Farbe Rot sowie Schwarz-Weiß-Aufnahmen.

2010 gründete sich der Papenburger Fotokreis als selbstständige Gruppe interessierter und engagierter Hobby-Fotografen. Zwölf Mitglieder zählt der Fotokreis, sieben davon nehmen aktiv teil und stellen nun im Marien Hospital ihre Werke aus. Heino Gertz, Joachim Feldmann, Peter Bösken, Enrico Miehlke, Albert Kruse, Dorothee Schade und Uschi Gertz-Wellmann fotografieren seit vielen Jahren. „Schon bei der Hängung der Bilder merkt man, mit wieviel Herzblut die Fotografen bei der Sache sind. Wir freuen uns, dass wir mit der Ausstellung nicht nur den Besuchern und Patienten eine Freude machen können, sondern auch den Künstlern eine Plattform geben", sagt Tanja Henschel, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Marien Hospital.

Jeweils am letzten Donnerstag im Monat trifft sich die selbstständige Gruppe unter dem Dach der Volkshochschule Papenburg. Auch interessierte Neuzugänge sind willkommen. Grundkenntnisse der Fotografie sollten jedoch vorhanden sein. „Bei den Treffen geht es um die Umsetzung bestimmter fotografischer Vorstellungen", fasst Heino Gertz zusammen. Zudem werden Fragen zur Kameratechnik und Bildgestaltung geklärt. Auch Exkursionen beispielsweise ins Moor oder zu Städten unternimmt die Gruppe. Bei den Fotoabenden werden dann die Ergebnisse besprochen und neue Themenschwerpunkte festgelegt.

Die Ausstellung des Papenburger Fotokreises im Eingangsbereich des Marien Hospitals ist bis Ende Februar zu sehen.

Nähere Informationen zum Papenburger Fotokreis unter: http://papenburger-fotokreis.de/

 

 

 
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