„Frühe Hilfe“ für Familien wird fortgeführt

Das Marien Hospital Papenburg und der Caritasverband des Landkreises Emsland freuen sich über Förderung des Landes Niedersachsen

Seit dem 1. Dezember 2014 bieten das Marien Hospital Papenburg Aschendorf und der Caritasverband des Landkreises Emsland mit dem Projekt „Von Anfang an. Gemeinsam! Frühe Hilfen und katholische Geburtskliniken“ werdenden Müttern und Vätern mittels einer Sprechstunde im Krankenhaus alltagsnahe Beratungsmöglichkeiten an. Das Projekt lief in den vergangenen Jahren so erfolgreich, dass es auch weiterhin fortgeführt werden soll – mit zusätzlicher finanzieller Unterstützung des Landes Niedersachsen.

Die Projektgruppe von „Von Anfang an. Gemeinsam.“ freut sich über die Nachricht, dass ihr Angebot der „frühen Hilfe“ im Marien Hospital Papenburg Aschendorf weiterhin fortgesetzt werden kann (von links): Elisabeth Lembeck, Dr. Irmtraut Wester-Bromisch, Beate Janssen, Waltraud Schlass, Christiane Sobeczko, Marcus Drees, Maria Schürmann und Dr. Franz Koettnitz.„Wir freuen uns sehr, dass das Projekt, das zunächst auf drei Jahre ausgelegt war, auch weiterhin in unserem Hause fortgesetzt wird“, erklärt Dr. Irmtraut Wester-Bromisch, Oberärztin in der Gynäkologie und Geburtshilfe des Marien Hospitals. „Wir haben etwas Tolles für unsere Frauen und jungen Familien auf den Weg gebracht, um ihnen einen guten Start mit ihrem Neugeborenen zu ermöglichen“, ist sie sich sicher. Darin stimmt ihr auch Christiane Sobeczko zu, Fachreferentin Caritasverband für die Diözese Osnabrück und Mitinitiatorin des Projekts: „Die involvierten Mitarbeiter des Krankenhauses und des Caritasverbands sind fest zusammengewachsen, um das gemeinsame Anliegen zu erreichen. Ich bin stolz auf alle Beteiligten.“

An jedem Werktag ist eine Diplom-Sozialarbeiterin des Caritasverbands eine Stunde auf der Station für Geburtshilfe des Marien Hospitals vor Ort und bespricht mit ratsuchenden Patientinnen Fragen wie: Welche finanziellen Herausforderungen kommen mit einem Kind auf uns zu? Was können wir tun, wenn unser Baby nicht gesund zur Welt kommt? Wer kümmert sich während der Geburt um unser älteres Kind zu Hause? Wie fülle ich die zahlreichen Anträge aus? Die Sprechstunde im Marien Hospital wurde bisher durch Eigenmittel des Caritasverbandes, durch Spendenmittel sowie durch Förderungen verschiedener Stiftungen ermöglicht. Nun erhält das Projekt zusätzlich auch Fördermittel vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und ist Bestandteil des Landesprogramms der Familienförderung „Familien in Niedersachsen: www.familien-mit-zukunft.de“.

Auch Marcus Drees, Geschäftsführer des Caritasverbands für den Landkreis Emsland, freut sich über die Unterstützung des Landes und die Fortsetzung des Angebots: „Es ist ein außergewöhnliches und sehr gelungenes Projekt, das nur dank des großes Engagements der Mitwirkenden – auch außerhalb der Dienstzeiten – möglich ist.“ Wie erfolgreich „Von Anfang an. Gemeinsam.“ bisher bereits war, zeigen die Zahlen, die Elisabeth Lembeck, die als Diplom-Sozialarbeiterin des Caritasverbands zumeist als Ansprechpartnerin im Marien Hospital vor Ort ist: „Wir konnten in den vergangen Jahren, die Zahl der Frauen bzw. Familien, mit denen wir in Kontakt getreten sind, stetig vergrößern. 2015 waren es 420, 2016 sogar 517 und 2017 bis Ende November 507, doch das Jahr ist ja noch nicht vorbei.“

 

 

 
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