Häusliche Gewalt und Vergewaltigungsopfer

Bei Häuslicher Gewalt und ebenso Vergewaltigungen arbeitet unser Haus eng mit der Polizei zusammen. Möchte die betroffene Frau jedoch vorerst den Kontakt mit der Polizei vermeiden, bieten wir Untersuchungen und Hilfe an, ohne dies der Polizei zu melden. Ab dem 18. Lebensjahr, wenn keine Kinder oder heranwachsenden Jugendlichen beteiligt sind, kann jede Betroffene selbst bestimmen, ob es zu einer Anzeige kommen soll.

Wir bieten im Marien Hospital die Möglichkeit einer Untersuchung sowie Einlagerung der Beweise an, ohne dass diese direkt an die Staatsanwaltschaft weitergegeben werden. Jedes Opfer ab 18 Jahren hat mindestens 3 Jahre Bedenkzeit, ob sie eine Anzeige gegen den Täter erstatten möchte. Sollte sie sich zu einer Anzeige entschließen, kann sie jederzeit auf die zuvor schon nach gerichtsmedizinischen Grundsätzen gesicherten Unterlagen und Befunde zurückgreifen.

Spuren sichern, bevor sie nicht mehr sichtbar sind und das unabhängig von einer Anzeige bei der Polizei. Dies hat sich das „Netzwerk ProBeweis“ des Instituts für Rechtsmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) zur Aufgabe gemacht. Aktuell besteht das vom niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung geförderte Netzwerk deutschlandweit aus mehr als 35 Partnerkliniken und 40 Untersuchungsstellen. Bereits seit 2014 gehört das Marien Hospital Papenburg Aschendorf zu einem der insgesamt zwei Partnerkliniken im Emsland und ist somit erste Anlaufstelle für eine medizinische Untersuchung und Dokumentation nach häuslicher und/oder sexueller Gewalttaten.

  • Weiterführende Informationen zum Netzwerk, den Partnerkliniken sowie Untersuchungsstellen sind unter www.probeweis.de einsehbar.

 

 

 

 
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