02.02.2022

Weiterbildung zur Hygienefachkraft in der Pflege bestanden

Nach einer zweijährigen Fachweiterbildung ist Giulia Sesto nun „Fachkraft für Hygiene- und Infektionsprävention in der Pflege“ im Marien Hospital.

Die Krankenhaushygiene im Marien Hospital Papenburg Aschendorf hat einen riesigen Grund zum Feiern: Giulia Sesto hat innerhalb von zwei (Pandemie-) Jahren ihre staatlich anerkannte Fachweiterbildung zur „Fachkraft für Hygiene- und Infektionsprävention in der Pflege“ am Braunschweiger Studieninstitut für Gesundheitspflege mit einer Endnote von 1,0 abgeschlossen. „Mich fasziniert die ganze Welt der Mikrobiologie und das Zusammenspiel aus Wissenschaft und Hygiene, woraus wir Maßnahmen für den Alltag gewinnen. Jeder einzelne kann durch kleine Maßnahmen wie Hände desinfizieren an der Prävention mitwirken“, so Sesto.

Als Zugangsvoraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/-pflegerin und eine mindestens dreijährige Berufserfahrung in der Intensivmedizin, Chirurgie, Onkologie oder ähnlichen Risikobereichen vorzuweisen. Die Weiterbildung ist theoretisch und fachpraktisch unterteilt. Um ein möglichst weites Spektrum abzudecken und Vergleiche anzustellen, hat Sesto Teile ihrer Praxiseinsätze gesplittet und in einer weiteren Klinik hospitiert sowie Erfahrungen in einem Laborinstitut gesammelt.

„Die Krankenhaushygiene sorgt für Patientenschutz, in dem Maßnahmen etabliert werden, um Risiken für Patienten zu vermeiden. Mit der Pandemie hat unsere Arbeit einen ganz anderen Stellenwert bekommen, sodass wir uns sehr freuen, dass Frau Sesto mit ihren ausgezeichneten Kompetenzen und ihrem Blick fürs Detail unser Team nun verstärkt“, freut sich Dr. Thomas Klapperich, Hygieneverantwortlicher Arzt.

Was viele Außenstehende nicht ahnen: Krankenhaushygiene beginnt bereits schon vor den Türen des Hospitals. Am Anfang stehen die Lebensmittelhygiene und Lieferanten, verläuft in einen Kreislauf bei der Überwachung von Medizinprodukten und mündet in der technischen Abteilung bei der Überwachung der Qualität von Trinkwasser, Raumluft und Geräten. All das um rechtliche Vorgaben zu erfüllen und die Gesundheit der Patienten zu schützen.

„Hygiene bedeutet kontinuierliche Veränderung und Optimierung. Das, was heute aktuell ist, kann morgen schon wieder vergangen sein. Wir arbeiten auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft, halten uns an die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts und passen unsere Hygienestandards im Krankenhaus daran an“, erläutert Sesto das Vorgehen.

 

 

 
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