16.03.2022

Marien Hospital schafft Beatmungsgerät aus Spendenerlös an

Als im Dezember das erste Corona-Impfwochenende im Marien Hospital Papenburg Aschendorf stattfand, lief parallel eine Spendenaktion für die Anschaffung eines neuen Beatmungsgerätes.

Hunderte Menschen holten sich am ersten Dezember-Wochenende ihre Schutzimpfung gegen das Coronavirus in der Schmerzambulanz von Dr. Ludger Kämmerling ab. Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen waren möglich. Am frühen Samstagmorgen reichte die Warteschlange sogar vom Haupteingang des Papenburger Hospitals bis zum Marktplatz. Insgesamt haben sich rund 1600 Personen an beiden Tagen impfen lassen.

Die Gelegenheit des eher selten gewordenen Publikumsverkehrs im Krankenhaus wurde genutzt, um alle Impfwilligen auf eine Spendenaktion aufmerksam zu machen: Geplant war die Anschaffung eines High-Flow-Beatmungsgerätes für die Intensivstation. „Bei der High-Flow-Beatmung strömt mit Sauerstoff angereicherte Luft in die oberen Atemwege. Bis zu 80 Liter pro Minute können dabei in die Luftröhre gespült werden“, erläutert Dr. Kämmerling. „Diese Möglichkeit der modernen Intensivtherapie verfolgt das Ziel, dass sich die Lunge des Patienten ohne eine maschinelle Beatmung durch Intubation regeneriert“. Mit der hochdosierten Sauerstofftherapie erhält ein Patient im Durchschnitt für 24 Stunden an sieben Tagen 806.000 Liter Sauerstoff. „Diese Form der Sauerstofftherapie wird nicht nur bei Covid-Patienten eingesetzt, sondern kann bei allen Patienten mit Hypoxie zur schnelleren und schonenderen Genesung beitragen - ortsunabhängig und unkompliziert, denn es muss dafür nicht zwingend ein Intensivplatz genutzt werden“.

Etwas mehr als 2500 Euro sind an dem Impf-Wochenende und durch weitere Spenden über die Ambulanzen von Dr. Thomas Klapperich und Dr. Ludger Kämmerling zusammengekommen. „Mit dem Erlös konnte das neue Beatmungsgerät zur Hälfte refinanziert werden. Herzlichen Dank an alle großzügigen Unterstützenden“, freut sich Veronika von Manowski, Geschäftsführerin.

Das Papenburger Krankenhaus hat kontinuierlich die zehn vorhandenen Beatmungsplätze erneuert. „Die letzten zwei vollfunktionsfähigen und TÜV-geprüften Geräte wurden kürzlich ausgetauscht und werden nun einer Klinik in Kiew zur Verfügung gestellt“, so Dr. Kämmerling

 

 

 
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