17.06.2022

Marien Hospital erhält 8 Millionen Euro für den 2. Bauabschnitt

Land Niedersachsen nimmt die Fördersumme von 39 Millionen Euro für das Papenburger Krankenhaus in das Investitionsprogramm auf.

Der geplante 2. Bauabschnitt, nach Abschluss des 1. Bauabschnitts mit der neuen Notaufnahme und dem Herzkatheterlabor mit doppelten Messplätzen in 2020, kann nun weiter realisiert werden. Der niedersächsische Krankenhausplanungsausschuss hat das Papenburger Krankenhaus am 15. Juni 2022 mit der insgesamt beantragten Fördersumme von 39 Millionen Euro in sein Investitionsprogramm aufgenommen. „Zwei Jahre haben wir auf den Bescheid gewartet und die Zeit genutzt, um unsere Prozesse ausgehend von der neuen interdisziplinären Notaufnahme weiterzuentwickeln. Jetzt geht es weiter voran für uns und ich freue mich für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die täglich für unsere Patienten im Einsatz sind, dass es mit unserem geplanten 2. Bauabschnitt nun weitergeht“, freut sich Veronika von Manowski, Geschäftsführerin des Marien Hospitals. „Mit der Zusage der Förderung setzt das Land ein klares Signal für die Relevanz unseres Krankenhausstandortes im nördlichen Emsland“, betont sie.

Mit den 39 Millionen Euro ist ein Neu- und Umbau der Intensivstation mit Intermediate Care Bereich - eine Zwischenstufe vom Stationsbett zur intensivpflichtigen Betreuung - geplant sowie die Neuordnung der Pflege. Die Geschäftsführerin des Papenburger Krankenhauses hat sich als Bauzielplanung ein „komprimiertes Krankenhaus der kurzen Wege“ auf die Fahne geschrieben. „Es soll ein neuer Baukörper auf drei Ebenen entstehen, damit Höhenunterschiede, lange Flure und verwinkelte Ecken vermieden werden“, erläutert sie. Die Umsetzung des neuen barrierefreien Baukörpers beträgt circa vier bis fünf Jahre und setzt im ersten Schritt den Abriss des Elisabethheims, indem die Verwaltung und die Apotheke untergebracht sind, sowie den Abriss des jetzigen Ärztehauses voraus.

Die neuen Bettenstationen sind etagenweise identisch mit einem Empfangstresen und einem Versorgungskern aufgebaut und unterstützen in der Zusammensetzung der Fachabteilungen die Zusammenarbeit. Die Funktionsbereiche wie Kreißsaal, OP, etc. sind ebenfalls thematisch den jeweiligen Fachabteilungen zugeordnet. „Kurze Wege für das medizinische und pflegerische Personal werden mit diesem Konzept realisiert. Und der Haupteingang soll vom Hauptkanal zum Marktplatz bzw. Parkplatz verlegt werden, sodass auch unsere Patienten von kürzeren Wegen profitieren“, sagt von Manowski.

Für das Jahr 2022 erhält das Marien Hospital 8 Millionen Euro. „Zunächst sind der Bauantrag zu stellen und vorbereitende Maßnahmen zu treffen, um mit dem Abriss der dann freigezogenen Gebäude zu beginnen. Auch nehmen die Ausschreibungen Zeit in Anspruch“, so von Manowski.

 

 

 
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