Chest Pain Unit des Marien Hospitals erneut zertifiziert

Ausgezeichnete Arbeit leistet das kardiologische und notfallmedizinische Team in der Einheit für Patienten mit Brustschmerzen (Chest Pain Unit) im Papenburger Krankenhaus

Starke stechende Schmerzen in der Brust, Engegefühl und ein heftiger Druck im Brustkorb, Schweißausbrüche und Atemnot sind die Symptome eines Herzinfarktes. Bei diesen Anzeichen zählt jede Sekunde, um irreversible Schädigungen des Herzmuskels zu verhindern. Die Chest Pain Unit (CPU) im Marien Hospital ist eine Anlaufstelle für solche Notfälle. Die „Deutsche Gesellschaft für Kardiologie“ (DKG) hat die CPU nach der erstmaligen Zertifizierung in 2017 nun erneut zertifiziert.

Integriert in die Räumlichkeiten der Notaufnahme und rund um die Uhr einsatzbereit, dient die CPU der Überwachung aller lebenswichtigen Funktionen des Brustschmerzpatienten bis zur Klärung der Krankheitsursache und ihrer Behandlung. Der Auditor von der DKG, Prof. Dr. med. Christian Weiß, begutachtet zum zweiten Mal die Prozesse und Strukturen innerhalb der CPU, spricht mit den Ärzten über die dortigen Abläufe, geht die Wege der Patienten - von der Liegendeinfahrt des Rettungsdienstes bis hin zum Behandlungsraum, und testet die Alarmbereitschaft aller Mitarbeitenden für den Ernstfall.

Sichtlich beeindruckt von der neu gebauten Notaufnahme im Sockelgeschoss, zeigte er sich sehr zufrieden mit dem Gesamtkonzept der medizinischen Versorgung in der CPU. „Die Zertifizierung verdeutlicht, dass wir mit einer standardisierten Vorgehensweise nach international anerkannten Kriterien unseren Patienten eine Notfallversorgung auf hohem Niveau bieten“, freut sich Prof. Dr. med. Christian Wende, Chefarzt der Kardiologie und Notaufnahme, über die Auszeichnung.

Mit dem Umbau der Notaufnahme und der Erweiterung der Kardiologie stehen im Herzkatheterlabor aktuell zwei Messplätze zur Verfügung, sodass jederzeit lebensbedrohliche Situationen eingeschätzt und bei akuten Herzinfarkten verstopfte oder verschlossene Gefäße wieder geweitet werden können.

„Unser Ziel ist es, das Risiko schwerer Komplikationen unter anderem durch einen erneuten Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu verringern“, so Prof. Dr. Wende. Dafür ist aus seiner Sicht ein gut aufgestelltes und funktionierendes Team sehr wichtig, denn jeder Handgriff muss sitzen, vor allem wenn es sich um zeitkritische Herzpatienten handelt. „Unsere CPU hat uns nicht nur in der Qualität der Versorgung vorangetrieben, sondern auch unsere Teamarbeit gefördert. Durch geschaffenen Strukturen überlassen wir nichts dem Zufall und können das tun, wofür wir hier sind: die medizinische Notfallversorgung reibungslos sicherstellen“, ergänzt Sabrina Sanders, organisatorische Leitung der Notaufnahme.

Gemeinsam mit dem motivierten Team rund um den Kardiologen Prof. Dr. Wende, bringt auch Geschäftsführerin Veronika von Manowski ihre Freude zum Ausdruck: „Die Eröffnung der neuen Notaufnahme in diesem Jahr zählt zu den Meilensteinen in der Krankenhausgeschichte. Die erfolgreiche Re-Zertifizierung der Chest Pain Unit setzt dem ganzen Projekt bildlich gesprochen die Krone auf“.

Freuen sich über erfolgreiche Re-Zertifizierung (v.l.n.r.): Verena Rülander, Qualitätsmanagement, Sabrina Sanders, organisatorische Leitung Notaufnahme, Auditor Prof. Dr. med. Christian Weiß von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, Veronika von Manowski, Geschäftsführerin und Prof. Dr. med. Christian Wende, Chefarzt Kardiologie und Notaufnahme

 

 

 
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