Qualitätssiegel für das Marien Hospital

Deutsche Herniengesellschaft vergibt Siegel an Chefarzt Dr. Ulrich Böckmann und sein Team

 

 

Mit einem Qualitätssiegel ist die Abteilung Allgemeinchirurgie des Marien Hospitals Papenburg Aschendorf um Chefarzt Dr. Ulrich Böckmann von der Deutschen Herniengesellschaft (DHG) ausgezeichnet worden. Voraussetzung für das DHG-Siegel für Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie sind mindestens 30 Hernienpatienten pro Jahr, die Teilnahme an einer Qualitätsstudie und die Mitgliedschaft in der DHG. Im Marien Hospital werden pro Jahr circa 200 Bauchdeckenbrüche behandelt und in die Studie eingegeben. „Die Zertifizierung zeigt den hohen medizinischen Standard in unserem Haus. Mit der Teilnahme an der Qualitätsstudie unterziehen wir uns zudem selbst einer Qualitätskontrolle", teilt Dr. Böckmann mit.

In der Vergangenheit wurde die Abteilung Allgemeinchirurgie bereits mehrmals mit dem DHG-Siegel ausgezeichnet. „Ein Kriterium für uns ist, dass wir einen Großteil der Eingriffe ambulant vornehmen", erklärt Dr. Böckmann, der auch Mitglied der deutschen Herniengesellschaft ist. Das sei gerade für die Patienten ein großer Vorteil. In 90 Prozent der Fälle von Bauchdeckenbrüchen ist der Eingriff minimalinvasiv, also videogesteuert, nach der Schlüssellochchirurgie, möglich.

 

  • Hintergrund: Hernienchirurgie

Eine Hernie ist ein Eingeweidebruch. Er entsteht durch eine Schwachstelle in der Bauchwand. Durch diese krankhafte Lücke können Eingeweide oder das Bauchfell (Haut, die die meisten Organe im Bauchraum umschließt) nach außen gleiten und Ausstülpungen entstehen. Hier kann die Gefahr einer Einklemmung bestehen. Hernien treten unter anderem als Bauchwandbruch, Zwerchfellbruch, Leistenbruch, Nabelbruch oder Narbenbruch auf.

 

 

 
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