Wichtige Informationen zum Coronavirus

Häufig gestellten Fragen & Antworten zu Regelungen, zum Besuchsverbot und zu weiteren Vorkehrungen finden Sie hier.


Patientenradio

Da die Besuchsmöglichkeiten im Marien Hospital Papenburg Aschendorf derzeit sehr stark eingeschränkt sind, bietet der KrankenHausFunk Radio ,,L einen kostenlosen Extra-Service an: Angehörige, Freunde und Bekannte der Patientinnen und Patienten können einen Gruß an ihre Lieben weitergeben lassen.

Die Grußannahme erfolgt jeweils montags und mittwochs in der Zeit von 10:00 - 12:00 Uhr (WhatsApp rund um die Uhr) per:

  • Telefon: 04442 - 22 46
  • WhatsApp - gerne als Sprachnachricht: 0152 - 33 83 44 16
  • Fax: 04442 - 91 00 86

Grüße und Musikwünsche werden dienstags und donnerstags zwischen 14:00 - 15:30 Uhr im Patientenradio ausgestrahlt.

Bitte unbedingt das Krankenhaus nennen, da diese Aktion auch im St. Franziskus-Hospital Lohne läuft.


Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen!

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt als Behörde im Geschäftsbereich des Bundesminsteriums für Gesundheit aktuelle und fachlich gesicherte Informationen rund um das Coronavirus und die Erkrankung Covid-19 bereit. Ebenso wichtig sind die Hygiene- und Verhaltensregeln und -empfehlungen zur Vorbeugung von Infektionen.

Schutz vor einer Ansteckung

Jeder Einzelne kann mit einfachen Maßnahmen helfen, sich selbst und andere vor Infektionskrankheiten zu schützen.

  • Wie bei vielen anderen Infektionskrankheiten gelten auch bei dem Coronavirus als wichtigste Hygienemaßnahmen:
  • Halten Sie mindestens 1,5m Abstand von Menschen
  • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel
  • Vermeiden Sie das Händeschütteln
  • Vermeiden Sie es sich in das Gesicht zu fassen 
  • Waschen Sie regelmäßig und ausreichend lange (mindestens 20 Sekunden) Ihre Hände mit Wasser und Seife – insbesondere nach dem Nase putzen, Niesen oder Husten.

Besuchsverbot

Ab Dienstag, den 17. März 2020 gilt ein von der Landesregierung angeordnetes

Besuchsverbot in Krankenhäusern! 

Auszug aus der Pressemitteilung vom Niedersäschischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung vom 16. März 2020:

[...] „Alle privaten Besuche von Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen sowie von Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern werden untersagt. Wir müssen insbesondere die besonders gefährdeten Gruppen vor einer Ansteckung schützen“, so Ministerin Reimann.

 

Das Verbot wird ebenfalls für Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen gelten, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt. Also beispielsweise für Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken sowie stationäre Betreuungseinrichtungen. Ausnahmen vom Besuchsverbot gelten lediglich für die Besuche von Eltern auf Kinderstationen, von Vätern auf Entbindungsstationen und für die Besuche von Angehörigen auf Palliativstationen." [...]

Die Maßnahmen sind zunächst befristet bis zum 18. April.

Ausnahmen sind individuell in Absprache und nach Einlasskontrolle möglich.
Dazu gehören:

  • Notfälle
  • Eltern auf Kinderstationen
  • Väter auf der Wochenstation
  • Angehörige von Patienten auf der Intensivstation und Palliativstation

 

Wie kann ich meinen Angehörigen mit persönlichen Utensilien während des Besuchverbots ausstatten?

Zur Versorgung der Patienten mit persönlicher Wäsche und Utensilien, können Angehörige werktäglich in der Zeit von 9:00 – 12:00 Uhr diese am Empfang in der Eingangshalle abgeben. Von dort wird diese in dafür bereitgelegte Beutel durch den Patienten-Transportdienst bzw. Mitarbeitende der Abteilung (täglich 12:15 Uhr) zum Patienten gebracht.


Weitere Maßnahmen im Überblick

  • Im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) finden keine Gruppensitzungen mehr statt. Alle Berufsgruppen bieten ab sofort eine Telefonberatung an.
  • Das Café Musswessels ist ab dem 18. März 2020 um 14.30 Uhr geschlossen.
  • Die Trainingsfläche im PARC bleibt für Trainierende ohne ärztliche Verordnung vorerst geschlossen.
  • Alle Gottesdienste in der Kapelle finden auf Hinweis des Landkreises und des Bischofs bis vorläufig 5. April nicht mehr öffentlich statt.
  • Die Krankenhaus-Seelsorge steht eingeschränkt und ausschließlich nach Absprache zur Verfügung.
  • Der Besuchsdienst der katholischen und evangelischen Gemeinden fällt bis auf weiteres aus.
  • Die Krankenhausbücherei bleibt geschlossen und Besuchsdienst mit Bücherwagen wird eingestellt.
  • Kreißsaalführungen, Babyschwimmen im PARC, Informationsabende und Kurse für werdende Eltern sowie die externe Babyfotografie auf der Neugeborenenstation fallen bis auf weiteres aus.
  • Fortbildungen und Dienstreisen der Mitarbeitenden wurden bis auf weiteres abgesagt, um auch die gebündelte Expertise der Mitarbeiterschaft zu jeder Zeit verfügbar zu haben.
  • Hauseigene Veranstaltungen mit externen Teilnehmern werden vorerst ebenfalls nicht stattfinden.

 

Bitte beachten Sie auch die öffentliche Bekanntmachung des Landkreises Emsland vom 11. März 2020 (Auszug)

Gemäß § 28 Absatz 1 Satz 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) wird folgende Allgemeinverfügung erlassen:

1. Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert-Koch-Institut (RKI) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem Risikogebiet oder des besonders betroffenen Gebiets folgende Einrichtungen nicht betreten:

b) Einrichtungen nach § 23 Absatz 3 Nr. 1 und Nr. 3 bis 5 IfSG (Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen,Tageskliniken), ausgenommen von dem Betretungsverbot sind behandlungsbedürftige Personen

...

> Hier finden Sie alle bisherigen Allgemeinverfügungen des Landkreises Emsland
 


Richtiges Vorgehen bei Corona-Virus ähnlichen Symptomen (RKI)

Der Verdacht auf Coronavirus ist begründet, wenn bei Personen mindestens eine der beiden folgenden Konstellationen vorliegt:

  • Personen mit akuten Atemwegssymptomen jeder Schwere oder unspezifischen Allgemeinsymptomen UND Kontakt mit einem bestätigten Fall von Coronavirus
  • Personen mit akuten Atemwegssymptomen jeder Schwere UND Aufenthalt in einem Risikogebiet oder einem Gebiet mit gehäuften Coronavirus Fällen


Beim Verdachtsfall:

  • den eigenen Hausarzt anrufen
  • außerhalb der Praxiszeiten die Bereitschaftsdienstpraxis 116 117 anrufen, diese vereinbaren bei begründetem Verdachtsfall für den betroffenen Patienten einen Termin zum Abstrich, z.B. in einem der (kommenden) Testzentren – bitte nicht eigenmächtig hinfahren!
  • Bürger-Hotline des Landkreises 05931 4457-01 oder 4457-02
  • Weitere Infos finden Sie unter www.emsland.de - grundsätzlich gelten die Anweisungen des Gesundheitsamtes bei Verdacht auf Corona-Infektion

 

Notaufnahme des Krankenhauses

Die Notaufnahme ist keine Anlaufstelle zur Abklärung des Corona-Virus.

Sie dient nicht zum Abklären stabiler Situationen oder als Ersatz für ambulante Arztbesuche. Sie ist die Anlaufstelle für schwererkrankte Patienten. Eine Vorstellung in der ZNA sollte nach Absprache bzw. Einweisung durch den Hausarzt oder den kassenärztlichen Notdienst erfolgen. In lebensbedrohlichen Fällen bitte wie gewohnt die Rettungsleitstelle 112 anrufen.

 

 

 
Kontakt

Marien Hospital 
Papenburg Aschendorf gGmbH
Hauptkanal rechts 75
26871 Papenburg

Telefon:
04961 93-0

E-Mail
info@hospital-papenburg.de

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